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Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung.

abolish_the_death_penalty_protest_1Die Botschaft von Amnesty International lautet deshalb unmissverständlich: Staaten können nicht gleichzeitig die Menschenrechte achten und die Todesstrafe verhängen und vollstrecken.

Aus diesem Grund setzt sich Amnesty International seit über 30 Jahren gegen diese Strafe ein. Und dies mit zunehmendem Erfolg: Immer mehr Staaten schaffen diese Strafe ab. Dennoch bleibt noch viel zu tun, Jahr für Jahr werden tausende Menschen hingerichtet.





  Selbst geistig Kranke und Behinderte werden hingerichtet.
Noch immer vollstrecken einige Staaten Todesurteile an Menschen mit geistigen Krankheiten oder mentalen Behinderungen. Sie verstoßen damit gegen internationales Recht, kritisiert Amnesty anlässlich des Internationalen Tags gegen die Todesstrafe.
  Hinrichtungen und Todesurteile 2013
Amnesty hat ihren jährlichen Bericht zur Todesstrafe veröffentlicht. Er präsentiert die neuesten Zahlen und Fakten über Hinrichtungen und Todesurteile. Die Bilanz beleuchtet aktuelle Entwicklungstendenzen und skizziert Fortschritte wie Rückschläge
  Japan: 45 Jahre Warten auf Gerechtigkeit
Der Japaner Hakamada Iwao erhielt wegen Mordes die Todesstrafe. Fast ein halbes Jahrhundert hatte er in der Todeszelle gesessen. Am 27. März 2014 kam er vorläufig frei. Der 78-Jährige könnte unschuldig sein. Wird sein Prozess neu aufgerollt?
  Nigeria: Hinrichtung verhindern!
Nach drei Monaten in der Gewalt der Polizei unterschrieb der damals 16-jährige Moses A. zwei Geständnisse. Er wurde zum Tod durch den Strang verurteilt, obwohl er zum Tatzeitpunkt noch minderjährig war. Dies ist nach internationalem Recht verboten.
  

30.11.2014
Städte für das Leben


10.11.2014
Weissrussland vollstreckt drittes Todesurteil in diesem Jahr


21.07.2014
Rolle rückwärts in Singapur


24.06.2014
Sudan: Junge Frau entkommt Auspeitschung und Hinrichtung