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Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung.

abolish_the_death_penalty_protest_1Die Botschaft von Amnesty International lautet deshalb unmissverständlich: Staaten können nicht gleichzeitig die Menschenrechte achten und die Todesstrafe verhängen und vollstrecken.

Aus diesem Grund setzt sich Amnesty International seit über 30 Jahren gegen diese Strafe ein. Und dies mit zunehmendem Erfolg: Immer mehr Staaten schaffen diese Strafe ab. Dennoch bleibt noch viel zu tun, Jahr für Jahr werden tausende Menschen hingerichtet.





  Hinrichtungen und Todesurteile 2013
Amnesty hat ihren jährlichen Bericht zur Todesstrafe veröffentlicht. Er präsentiert die neuesten Zahlen und Fakten über Hinrichtungen und Todesurteile. Die Bilanz beleuchtet aktuelle Entwicklungstendenzen und skizziert Fortschritte wie Rückschläge
  Japan: 45 Jahre Warten auf Gerechtigkeit
Der Japaner Hakamada Iwao erhielt wegen Mordes die Todesstrafe. Fast ein halbes Jahrhundert hatte er in der Todeszelle gesessen. Am 27. März 2014 kam er vorläufig frei. Der 78-Jährige könnte unschuldig sein. Wird sein Prozess neu aufgerollt?
  Bangladesch: Hinrichtungen verhindern!
Im Februar 2009 meuterte in Bangladesch eine Grenzschutzeinheit in ihrem Hauptquartier. Bei den blutigen Ausschreitungen kamen mindestens 74 Menschen ums Leben. Gegen 152 Soldaten verhängte ein Sondergericht Anfang November 2013 die Todesstrafe.
  Belarus: Todesstrafe abschaffen!
Weißrussland ist das letzte Land in Europa, das die Todesstrafe noch vollzieht. Das Justizsystem ist fehlerbehaftet, internationale Standards für faire Gerichtsverfahren werden nicht eingehalten. Fordern Sie einen sofortigen Hinrichtungsstopp.
  

07.11.2014
Seminar gegen die Todesstrafe


27.03.2014
Amnesty-Bilanz zur Todesstrafe 2013


24.03.2014
Ägypten: Massenhafte Todesurteile


13.02.2014
Washington: Zu viele Fehler im System