Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung.
Die Botschaft von Amnesty International lautet deshalb unmissverständlich: Staaten können nicht gleichzeitig die Menschenrechte achten und die Todesstrafe verhängen und vollstrecken.
Aus diesem Grund setzt sich Amnesty International seit über 30 Jahren gegen diese Strafe ein. Und dies mit zunehmendem Erfolg: Immer mehr Staaten schaffen diese Strafe ab. Dennoch bleibt noch viel zu tun, Jahr für Jahr werden tausende Menschen hingerichtet.

 |
 |
 |
 |
|
Hinrichtungen und Todesurteile 2012
Im vergangenen Jahr wurden mindestens 682 Menschen in 21 Ländern hingerichtet. Außerdem wurden mehr als 1.700 neue Todesurteile ausgesprochen. Insgesamt sitzen mehr als 23.500 Menschen in Gefängnissen und warten auf ihre Hinrichtung. |
 |
 |
 |
 |
|
Belarus: Todesstrafe abschaffen!
Weißrussland ist das letzte Land in Europa, das die Todesstrafe noch vollzieht. Das Justizsystem ist fehlerbehaftet, internationale Standards für faire Gerichtsverfahren werden nicht eingehalten. Fordern Sie einen sofortigen Hinrichtungsstopp. |
 |
 |
 |
 |
|
10. Internationaler Tag gegen die Todesstrafe
Am 10. Oktober 2012 fand zum zehnten Mal der „Internationale Tag gegen die Todesstrafe“ statt. Trotz vieler Fortschritte bleibt Asien die Region, die weiterhin am stärksten auf die Todesstrafe setzt. |
|