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Öffentlicher Vortrag über die Todesstrafe

23.12.2017


"Leonardo" ist eine interdisziplinäre Lehrveranstaltungsreihe an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen (kurz: RWTH Aachen). Ein Modul im WS 2017/2018 widmet sich dem brisanten wie aktuellen Thema "Folter: ein Instrument staatlicher Gewalt".

Die Todesstrafe trägt häufig von ihrer Verhängung bis zur Vollstreckung Grundzüge, die Folterpraktiken nicht unähnlich sind. Kritiker sagen, die Todesstrafe sei dem Verbrechen nicht adäquat, weil der Täter nicht nur mit dem Entzug des Lebens bestraft wird, sondern zusätzliche Qualen erleiden muss. Amnesty International wendet sich in allen Fällen, weltweit und ausnahmslos gegen die Todesstrafe, da sie das in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschriebene Recht auf Leben verletzt und die grausamste, unmenschlichste und erniedrigendste aller Strafen darstellt. Wie steht es aktuell um die Todesstrafe?

Das Thema des Referats an diesem Abend lautet "Über die Todesstrafe und zur Praxis der Menschenrechts-Arbeit".

Zeit: Dienstag, 09.01.2018, 18.00 - 19.30 Uhr

Ort: RWTH Aachen, Erweiterungsbau 2 (E2), Hörsaal AH VI, Zugang über Ahornstraße 55 oder Mies-van-der-Rohe-Str. (gegenüber Wohnhaus Nr. 39), Aachen

ReferentInnen: Thomas Hensgen & Sabine Leßmann (Amnesty International)

Eintritt: frei

Programmübersicht: [klick hier]





  

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