27.06.2010
Sonderausstellung des Neanderthal Museums in Mettmann vom 20. Februar bis 27. Juni 2010
Galgen, Rad, Scheiterhaufen. Diese drei Wörter regen unsere Vorstellungen von der Grausamkeit frühneuzeitlicher Justiz an. Was aber wissen wir heute wirklich von den Prozessen, den Richtstätten, den Verurteilten?
Mit Hilfe archäologischer, anthropologischer, historischer und volkskundlicher Quellen geht diese Ausstellung den spannenden Fragen nach. Die Ausstellung schlägt einen chronologischen Bogen von den frühesten Hinweisen auf ortsfeste Hinrichtungsstätten im 13. Jahrhundert über die Zeit der Aufklärung bis zum heutigen Tag.
Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm, darunter auch die Aktionstage „Für eine Welt ohne Todesstrafe“ für Schulklassen in Zusammenarbeit mit Amnesty International, Koordinationsgruppe gegen die Todesstrafe. Es werden drei Workshops in Form einer Projektarbeit zur Auseinandersetzung mit dem Thema Todesstrafe für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 angeboten. Diese sind nach der Führung durch die Ausstellung aufgefordert, sich dem Thema aktiv künstlerisch mit Farbe und Pinsel in der Werkstatt des Museums zu widmen. Unter Anleitung sollen sie sich mit der Situation der verschiedenen an einer Todesstrafe unmittelbar Beteiligten - Richter, Henker und Verurteilter - rational und emotional auseinandersetzen und dies bildlich darstellen.
Alle Infos dazu finden Sie hier: http://www.neanderthal.de/museum-tal/sonderausstellung/index.html

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